Per Flashmob ins Eheglück

Flash Mob als Heiratsantrag! Diesen Antrag wird keiner so schnell vergessen! Was genau das ist und wie man es am besten durchführt, haben wir zusammengestellt!

Angeblich sollen ja viele Ehen gar nicht erst zustande kommen, weil dem Verliebten kein origineller Weg einfällt, um die Hand seiner Angebeteten anzuhalten und er die Sache mit der Hochzeit daher lieber ganz sein lässt. So schlimm wird es in Wirklichkeit meist nicht sein, aber der Heiratsantrag ist und bleibt eine schwierige Angelegenheit, die eine gesunde Mischung aus Mut und Kreativität erfordert. Schließlich soll es ein Augenblick sein, an den sich beide ein Leben lang erinnern – und das möglichst mit einem Lächeln. Eine Idee, die nicht alle Tage vorkommt, ist der Antrag im Rahmen eines Flashmobs. Damit beweist der Antragsteller - oder die Antragstellerin - auf eindrucksvolle Weise, dass es jeder Mühe wert ist, die Person seines Herzens für sich zu gewinnen. Was dabei zu beachten ist, lesen Sie hier.

Flashmob: Improvisationstheater selbst gemacht

Für diejenigen, die noch nie davon gehört haben: Flashmobs sind einstudierte, aber spontan wirkende Zusammentreffen vieler Menschen (Mob = Menschenauflauf) über einen kurzen Zeitraum (Flash = Blitz) an einem öffentlichen Ort, um eine einstudierte Aktion abzuwickeln und sich dann sofort wieder aufzulösen.

In seiner ursprünglichen Form entsteht ein Flashmob durch das Zusammenrufen von Menschen, die sich nicht kennen, meist über die sozialen Netzwerke. Da derartige Aktionen spontan entstehen und in der Regel keine vorherigen Proben erlauben, sind die Handlungsabläufe während des Flashmobs in der Regel ziemlich einfach.

Die einfachste Form, die bei Flashmobs zum Einsatz kommt, ist das Freezing, also das bewegungslose Stehenbleiben über einen gewissen Zeitraum, meist eine Minute. Andere Aktionen können das zeitgleiche Zeigen auf einen bestimmten Bezugspunkt oder das Überreichen kleiner Aufmerksamkeiten an Passanten beinhalten. Vielfach enthalten Flashmobs zur besseren Wahrnehmbarkeit auch ein Dresscode, beispielsweise ein gelbes T-Shirt.

Der Heirats-Flashmob folgt eigenen Gesetzen

Die Idee hinter Flashmobs bei Heiratsanträgen ist die totale Überraschung der oder des Angebeteten. Die Mission ist erfüllt, wenn die Zielperson denkt: “Träume ich?” Um dieses Ziel auf dem Weg zur ersehnten Hochzeit zu erreichen, sind einige Abweichungen vom regulären Flashmob erforderlich.

Im Grunde lässt sich auch ein Heirats-Flashmob mit fremden Personen organisieren. Der Aufruf über die sozialen Medien funktioniert auch bei diesem Anlass. Allerdings birgt dieser Weg zwei wesentliche Nachteile in sich: Erstens ist die Erfolgsquote nicht vorhersehbar. Selbst, wenn eine genügende Zahl an Personen zusagt, ist nicht sicher, ob sie zum Termin tatsächlich auftauchen. Zweitens ist auf diesem Weg keine originelle Inszenierung möglich. Und genau die macht den Hochzeits-Flashmob aus.

Eine Aktion dieser Art soll zwar spontan aussehen, erfordert aber eine gründliche und vor allem auch längerfristige Vorbereitung. Mit anderen Worten: Wer morgens aufwacht und beschließt, seiner Angebeteten noch am gleichen Tag einen Antrag zu machen, sollte lieber auf ein anderes Konzept zurückgreifen.

Wann wird ein Flash zum Mob?

Mit anderen Worten: Ab wie viel Personen lässt sich der Eindruck eines Menschenauflaufs erzielen? Natürlich lautet die erste Antwort: je mehr, desto besser. Das allerdings bedingt nicht nur einen großen Bekannten- und Freundeskreis, sondern auch einen hohen Organisationsaufwand.

Reguläre Flashmobs wirken ab einer Personenzahl von 50 Teilnehmern. Sie sind allerdings darauf angelegt, einen gesamten Platz zu bespielen und sollen von unterschiedlichen Standorten aus wahrgenommen werden. Ein Heirats-Flashmob ist auf eine einzige Person fokussiert: die Angebetete (oder den Angebeteten). Tauchen zehn Personen aus dem Nichts auf und positionieren sich rings um die Zielperson, wirkt das auf diese wie ein spontaner Volksauflauf. Die Organisation und die Proben bleiben auf diese Weise in einem überschaubaren Rahmen.

Casting für den Heirats-Flashmob

Anders als derartige Aktionen, die beispielsweise auf Hochzeitsfeiern ablaufen, gestaltet sich die Zusammenstellung der Teilnehmer für den Heirats-Flashmob etwas diffiziler. Schließlich geht es darum, mindestens zehn Personen aufzutreiben, die eher von dem beabsichtigten Heiratsantrag erfahren als die oder der Angebetete. Es gilt also, Menschen zu finden, die dicht halten können.

Der Gedanke, die engsten Freunde einzuspannen, liegt natürlich nahe. Allerdings neigen enge Freunde dazu, Geheimnisse zu teilen, was insbesondere bei den engen Freunden der angebeteten Person für dieses Projekt ein Problem darstellt.

Die ideale Besetzung für den Heirats-Flashmob stammt eher aus dem entfernteren Bekanntenkreis oder – noch besser – aus dem Kreis der Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen. Die haben in der Regel keinen oder nur wenig Kontakt mit der Zielperson und sind daher besser zur Wahrung des Geheimnisses geeignet.

Auf die Inszenierung kommt es an

Theoretisch sind den Inhalten eines Heirats-Flashmobs keine Grenzen gesetzt. Von der ausgefeilten Choreographie bis zum raffinierten Improvisationstheater ist alles möglich. Allerdings sollten Sie bei der Planung nicht vergessen: Die Hauptsache ist der Heiratsantrag.

Spektakuläre Showeinlagen erfordern nicht nur ein gewisses künstlerisches Talent aller Beteiligten, sondern lenken auch vom Eigentlichen ab. In der Regel ist das gemeinsame Singen eines Liedes die optimale Lösung – idealerweise eines der Lieblingslieder der oder des Angebeteten. Das bildet den idealen und gleichzeitig romantischen Hintergrund für den Antrag, den Sie dann – wenn schon, denn schon – auf einem Knie mit dem Ring in der Hand zelebrieren können.

Wer Sie daraufhin nicht heiratet, ist selbst schuld.

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